Unter einem guten Stern

 

Mit diesem Motto sind wir in der Seelsorgeregion Süd durch die adventliche Zeit gegangen. Mit erleuchteten Sternen an Kirchen, Häusern und in Wohnungen waren wir wie die Weisen aus dem Morgenland unterwegs zur Krippe.

Vielleicht leuchtet in Ihrem Haus, in Ihrer Wohnung ein Stern über der Weihnachtskrippe?

Der Stall der Krippe, so schön er auch sein mag, bildet aber immer nur den Rahmen, die Bühne und muss mit dem entscheidenden Inhalt gefüllt werden; sonst bleibt er nur Teil einer Landschaft, ein Gebäude … einfach nur Kulisse! Auch wenn darüber ein Stern prangt. 

Lebendig wird alles erst, wenn die Botschaft von der Menschwerdung Gottes in unserer Welt dargestellt wird.

Der Krippenbaumeister Martin Königsdorfer hat für die neue Krippe von Weihbischof Wolfgang eine Heilige Familie geschnitzt. 

Besonders ist dabei die Darstellung der Christuskindes mit einem Rotkehlchen in der Hand.  

 

 

 

 

 

 

Die Bewandtnis beschreibt der Künstler mit den Worten: 

„Das Rotkehlchen singt als einer der ersten Vögel zu Tagesbeginn. Damit kündet er den neuen Tag an. Es kündet übertagen eine neue Zeit. Mit der Geburt des Herrn begann für uns alle eine neue Zeit! Und das Rotkehlchen bringt dem Jesuskind sein Talent, den Gesang, mehr hat es nicht."

Da kommt ein Zitat aus der Heiligen Nacht von Ludwig Thoma in den Sinn, wenn er beschreibt wie die Hirten das Christkind besuchen: 

„Sie bringan als Erstes eahm dar,

die Wünsch für a Glück ohne End‘,

nicht groß, aber ehrlich und wahr.“

 

Das ist der Kern der weihnachtlichen Botschaft. Gott wird Mensch und kommt zu uns. Wenn wir Menschen uns auf Gott einlassen, uns von ihm anrühren und „in Dienst nehmen“ lassen, kündigt sich eine neue Zeit an.

 

Leben: in der Bedrängnis der alltäglichen Einschränkungen und Regeln.
Hoffnung: auf das Licht, das auch die größte Dunkelheit der Herzen erhellen kann …

… und mit einem Male sind wir selber in der Szene der Krippe, werden hineingenommen in die Geschichte und dürfen auch in unseren Tagen spüren: Gott wird Mensch, wenn unsere Herzenstüren weit offen sind und sich Menschen aus dieser Botschaft heraus antreiben lassen im Sinne Jesu zu leben und zu handeln, mit all den Talenten, Begabungen und Fähigkeiten und seien sie scheinbar noch so gering.

 

In diesem Sinne Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest

Ihr Weihbischof Wolfgang

und Team:

Matthias Friedl, Regionalreferent

Andrea Martin, Pastorale Mitarbeiterin

Christoph Freundl, Pastoraler Mitarbeiter

Michael Hartmann, Persönlicher Referent

Susanne Knoll, Teamassistentin

René Prochotta, Bischofssekretär

Über uns

Erzbistum München und Freising

Seelsorgeregion Süd

Weihbischof Wolfgang Bischof

Bischofsvikar für die Seelsorgeregion

Adresse

089/2137-2640

 

Sendlinger Str. 34

80331 München

 

regionsued@eomuc.de

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